Online - "Seminar" als Einführung zur Lebensschule:

3. Das Glaubensbekenntnis einer erfolgreichen und zivilisierten Welt

und der Kampf unserer Gesellschaft


Das Glaubensbekenntnis

einer erfolgreichen und zivilisierten Welt:

.

Ich glaube zwar vielleicht an Gott, aber der ist im Himmel und ich hier auf Erden,

deshalb vertraue ich lieber dem, was ich schon habe:

meinem Arbeitgeber, meinem Wissen, meinem Können, meinem Geldbeutel...

.

Ich habe nicht den Mut mich zu verändern, solange ich nicht weis, was auf mich zukommt,

.

ich habe auch nicht die Bereitschaft zur Versöhnung, solange der andere keine Reue zeigt

.

und ich vertraue auch keinem Menschen, den ich nicht ganz genau kenne.

.

Ich habe nicht den Mut ich selbst zu sein, weil die anderen sonst schlecht von mir denken könnten,

.

ich habe nicht den Mut, mich zu lieben, weil es den anderen dann ja sonst wegen mir schlecht gehen könnte

.

und ich habe nicht den Mut, das zu tun, was ich wirklich will, weil die anderen dann ja wütend werden könnten, wenn ich nicht tu, was sie wollen.

.

Deshalb bin Ich...

...gebildet und vernünftig,

...genügsam und fürsorglich,

...übereifrig und gehorsam.

.

Oder ich bin einfach dagegen...

...also dumm und unvernünftig,

...gierig und kaltherzig,

...faul und stur.

.

Somit bin ich gut arrangiert und brauche dann weder einen Gott in mir,

noch muss ich mich an einen Gott außerhalb von mir wenden!!!

.

Damit dies auch so bleibt, bemühe ich mich redlich,

all meine Verhaltensweisen zu bestärken,

sie niemals in Frage zu stellen

und mich gegen alles Unangenehme möglichst gut abzusichern!

.

So will ich mein Leben vergeuden, bis dass der Tod mich davon erlöse...

_________

.

Daraus entsteht ein Kampf, den wir ständig führen, der uns jedoch leider nur selten bewusst ist.

Der Kampf in der zivilisierten Welt:

.

+ In der Hingabe:

Der Kampf zwischen Wissen (Bildung) oder Dummheit

anstatt mich zu verändern und mich auf das Leben neu einzulassen.

Starre

.

Der Kampf zwischen Genügsamkeit oder Gier

anstatt Freude zu empfangen und mich tief berühren zu lassen.

Unversöhnlichkeit

.

Der Kampf zwischen Übereifer oder Faulheit

anstatt ein Wunder geschehen zu lassen.

Misstrauen

.

+ In der Selbstbestimmung:

Der Kampf zwischen Vernunft oder Unvernunft

anstatt einfach nur ich selbst zu sein.

Kontrolle

.

Der Kampf zwischen Fürsorge oder Kaltherzigkeit

anstatt einfach mich zu fühlen.

Erwartungsdruck

.

Der Kampf zwischen Gehorsamkeit oder Sturheit

anstatt einfach zu tun, was ich wirklich tun will.

Zeit- und Leistungsdruck

.

Wir brauchen wieder eine Schule, in der wir lernen mit unserem Denken, mit unserem Fühlen und mit unserem Handeln umzugehen. Der Mensch ist soweit weg von sich selbst, so dass er erst wieder lernen muss mit sich selbst liebevoll umzugehen. Auch der Umgang mit Gott muss wieder vollkommen neu definiert und verstanden werden. Nicht so sehr die Inhalte müssen verändert werden, sondern unsere Umgangsweisen!


Termine siehe unter Veranstaltungen, einfach auf "Zurück" klicken!
Zurück Home