Online - "Seminar" als Einführung zur Lebensschule:

6. Ein Charakterbeispiel:

(Auszug aus den 18 Grundcharakteren der Lebensschule)


Der selbstgerechte Ignorant:

Was oder wie die anderen denken lehne ich ab.

Ich bin immer für oder gegen die anderen, aber auf gar keinen Fall ich selbst.

Ideale, Veränderungen, Neues lehne ich grundsätzlich ab.

Außer meinem (richtigen) Denken existiert gar nichts (Richtiges)!

Grundthema: Angst vor sich selbst und Angst vor Veränderungen, Mangel an Geborgenheit.

Grundverhalten: Kämpft für oder gegen "vernünftig sein" und für oder gegen "viel genug Wissen", um auf gar keinen Fall Angst zu fühlen. Lehnt sein eigenes Wesen, also "einfach nur zu sein", aber auch Ideale und Vorbilder ab. "Was ich denke ist richtig, alles andere lehne ich ab und ignoriere es einfach."

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Die Verwandlung: Worum geht es?

Welche Qualität braucht der selbstgerechte Ignorant, um sich zu verwandeln? Nein, er braucht nicht Bestätigung, er braucht Mut, Mut herauszufinden, wer und wie er selbst wirklich ist, Mut anders zu sein und seine Andersartigkeit anzunehmen, eben er selbst zu sein, und Mut zur Veränderung, sich auf das Leben immer wieder neu einzulassen, mit der Sehnsucht, mit seinen Idealen vom Leben auch angenommen zu werden...

...und er muss lernen, Angst zu fühlen und damit umzugehen! Dadurch verwandelt er seine Schwächen in Stärken...

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Heilaffirmationen:

  • "Ich will meine Angst vor mir selbst wieder annehmen und mit ihr umgehen lernen. Ich habe wieder den Mut mich selbst zu erkennen und mich selbst anzunehmen und zu mir zu stehen, wie ich wirklich bin..."
  • "Ich will meine Angst vor Veränderungen, also die Angst aus meiner Vergangenheit wieder annehmen und mit ihr umgehen lernen. Ich habe wieder den Mut, mich auf das Leben neu einzulassen und die Sehnsucht zu fühlen, dass meine Ideale angenommen und verwirklicht werden..."

...und der Selbstgerechte Ignorant wird zum vielseitig Interessierten!

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Fragen für den Umgang mit einem selbstgerechten Ignoranten:

Ist meine Toleranz und mein Verständnis stärker, als die Intoleranz, die Kritik und der Pessimismus des selbstgerechten Ignoranten? Kann ich dem selbstgerechten Ignoranten meinen Mut zu Selbsterkenntnis und meinen Mut zu echter Veränderung vorleben? Kann ich ihm mit meiner Selbstannahme und mit meiner eigenen Erfahrung von Geborgenheit begegnen? Kann ich in ihm das Kind sehen, das sich nach Geborgenheit sehnt bzw. seine Angst, diesem Kind zu begegnen?


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